Byron Bay ist der bekannteste Backpacker-Stopp an der Ostküste zwischen Sydney und Brisbane: Surfspots für jedes Level, der östlichste Punkt des Festlands, Delfine in der Bucht und ein grünes Hinterland mit Wasserfällen. Hier findest du alle 22 geprüften Spots unserer Karte mit Tipps.
Der nächste Flughafen ist Ballina-Byron, rund 30 Minuten südlich, mit Shuttles nach Byron. Von Brisbane und vom Flughafen Gold Coast fahren Busse in etwa zwei Stunden, Fernbusse halten mitten im Ort. Byron selbst ist klein, fast alles erreichst du zu Fuß oder mit dem Fahrrad; fürs Hinterland brauchst du ein Auto oder eine Tour.
Byron ist ganzjährig warm. Surfbar ist es das ganze Jahr, Baden am angenehmsten von Oktober bis Mai. Von Juni bis November ziehen Buckelwale am Kap vorbei. In den australischen Sommerferien von Dezember bis Januar und über Ostern ist es sehr voll und teuer — früh buchen.
Das legendäre Hostel am Ortsrand hat Tipis, Pool, Yoga und viel Grün — Hippie-Atmosphäre im besten Sinne. Beliebt bei allen, die länger bleiben und Leute kennenlernen wollen. Ins Zentrum läufst du rund 15 Minuten.
Ein Resort-Hostel direkt am Belongil Beach mit Pool-Bar, kostenlosem Yoga und Surfbrettverleih. Ein Shuttle bringt dich in den Ort. Gut, wenn du Strand und Party unter einem Dach willst.
Ein zentrales Hostel mit Pool, zwei Minuten zum Main Beach und mitten zwischen Cafés und Bars. Praktisch, wenn du ohne Auto unterwegs bist.
Ein Zeltplatz im Regenwald des Nightcap National Park, nahe den Minyon Falls. Einfach ausgestattet, aber günstig und ruhig — ideal als Basis für Wanderungen im Hinterland.
The Pass ist ein rechtsbrechender Pointbreak unter dem Cape Byron mit langen, sauberen Wellen — und entsprechend voll. Früh morgens ist es am ruhigsten. Die Vorfahrtsregeln im Wasser werden ernst genommen, auch von den Locals. Zum Lernen gehst du besser an den Main Beach.
Ein weicher Beachbreak direkt vor dem Ortskern, die meisten Surfschulen starten hier. Der Strand ist bewacht — bleib zwischen den Flaggen, die Strömungen wechseln mit den Sandbänken. Nach dem Surfen bist du in zwei Minuten im Ort.
Eine geschützte Bucht mit Blick nach Norden, sanften Wellen und klassischem Longboard-Flair. Die Parkplätze sind knapp und teuer — komm zu Fuß über den Lighthouse Walk. Am Nachmittag liegt die Bucht lange in der Sonne.
Ein bewachter Abschnitt zwischen Main Beach und The Pass, meist ruhiger zum Schwimmen. Morgens siehst du oft Delfine in der Bucht. Von Oktober bis Mai ist das Wasser am wärmsten.
Die Felsgruppe vor der Küste liegt dort, wo warme und kühle Strömungen aufeinandertreffen. Im Sommer sammeln sich hier Leopardenhaie in großer Zahl, im Winter Sandtigerhaie — beide sind für Menschen harmlos. Dazu kommen Schildkröten und Rochen. Erreichbar nur mit Tauch- oder Schnorchelboot aus Byron.
Der 3,7 Kilometer lange Rundweg führt zum Leuchtturm und zum östlichsten Punkt des australischen Festlands. Zum Sonnenaufgang bist du hier einer der ersten Menschen in Australien, die die Sonne sehen. Von Juni bis November ziehen Buckelwale direkt unterhalb vorbei, oft auch Delfine.
Der nördliche Strandabschnitt blickt zurück auf Cape Byron und ins Hinterland. Hier gehört Byron zu den wenigen Orten an der Ostküste, an denen die Sonne über Land und Wasser zugleich untergeht. Ruhiger als Main Beach.
Ein kilometerlanger, wilder Strand südlich des Kaps im Arakwal National Park. Er ist unbewacht und hat starke Strömungen — gut zum Laufen und Fotografieren, nicht zum Schwimmen. Am Vormittag hast du ihn fast für dich.
Der rund 100 Meter hohe Wasserfall im Nightcap National Park hat eine Aussichtsplattform direkt an der Kante. Nach Regen ist er am beeindruckendsten. Von Byron fährst du rund 45 Minuten mit dem Auto; der Rundweg zum Fuß des Wasserfalls dauert etwa drei Stunden.
Ein Naturreservat, in dem der Regenwald bis an den Strand reicht, mit kleinen versteckten Buchten. Ein kurzer Weg führt zu King's Beach, wo kaum Leute sind. Kostenlos, rund 15 Minuten südlich von Byron.
Auf dem Butler Street Reserve findet jeden Donnerstag von 8 bis 11 Uhr der Farmers Market statt, am ersten Sonntag im Monat der große Community Market mit Kunst, Kleidung und Essen. Im Dezember und Januar gibt es zusätzliche Termine. Günstig frühstücken und regionale Produkte kaufen.
Ein kleines Dorf im Hinterland mit alten Holzfassaden und guten Cafés, rund 15 Minuten von Byron. Frühstück ist hier günstiger und ruhiger als in Byron selbst. Am Wochenende gibt es oft Märkte.
Das Café auf dem Hügel über Byron serviert Burger und Frühstück mit Blick auf den Ozean und ist Treffpunkt der Surfer. Günstig und entspannt, ein Stück abseits vom Trubel im Ort.
Der Bauernmarkt findet donnerstags von 8 bis 11 Uhr auf dem Butler Street Reserve statt, mit regionalem Obst, Kaffee und Streetfood — günstiges Frühstück und frische Zutaten für die Hostelküche.
Ein großer Pub direkt am Main Beach mit Livemusik und großem Biergarten. Hier trinkt man das Bier zum Sonnenuntergang, abends wird es voll.
Kajaktouren in der Bucht starten am Main Beach, oft begleitet von Delfinen und von Juni bis November von Walen. Günstiger als viele Bootstouren und auch ohne Erfahrung machbar.
Byron hat viele Jobs in Gastro und Hostels, aber die Mieten sind extrem hoch. Verbreitet ist Work for Accommodation: ein paar Stunden Arbeit im Hostel gegen ein Bett. Für Bars brauchst du das RSA für NSW. Lebensläufe gibst du am besten persönlich ab.
Waschsalon im Ort — praktisch, wenn du mit dem Van unterwegs bist oder im Hostel alles belegt ist.
Am Main Beach, dort starten die meisten Surfschulen. The Pass ist für Erfahrene, Wategos eignet sich für ruhige Longboard-Tage.
Von Juni bis November ziehen Buckelwale am Cape Byron vorbei, am besten zu sehen vom Lighthouse Walk.
Ja, in Gastro und Hostels. Die Mieten sind aber sehr hoch, deshalb ist Work for Accommodation in Hostels verbreitet.
Alle Spots auf der Karte von Byron Bay. In der Nähe: Gold Coast im Norden und Coffs Harbour im Süden. Die Küste im Überblick auf dem Roadtrip Legendary Pacific Coast.
Stand September 2026. Angaben anhand offizieller Quellen und Betreiberseiten geprüft. Preise, Öffnungszeiten und Saisonzeiten ändern sich — vor dem Besuch gegenprüfen.